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Mittwoch, 31. Januar 2018

Müll- Projekt #GreenDiabetics


Hallo zusammen!

Wer mir auf Instagram folgt, hat mitbekommen, dass ich im Januar beschlossen hatte, einen kompletten Monat lang meinen gesamten DiabetesMüll zu sammeln und am Ende auszuwerten.

Heute ist der 31. Januar und damit war es Zeit, den Pappkarton auszukippen und alles durchzusortieren, zu ordnen, zu wiegen und schlussendlich zu entsorgen.

Die Idee stammt nicht ursprünglich von mir, hier findet ihr die Beiträge von Lisa, Saskia, Lea und Kathy.  

Zudem findet ihr auf Instagram Fotos von @zucker_julchen, @angelinamontieri und @diasteffie

So, jetzt zu meinen Ergebnissen:

Das ganze Ausmaß des einen Monats....


Ich muss sagen, ich bin wirklich erschrocken, dass es so viel geworden ist! Ich war sehr streng beim sammeln, habe wirklich immer versucht, direkt alles in die Kiste zu werfen und nichts zu vergessen. Natürlich sind da auch Dinge bei, die nicht regulär jeden Monat anfallen (Libreverpackung nur, weil es Terminprobleme mit meinem Eversense gab, der Pumpenclip hält zum Glück ja auch länger als 4 Wochen....)

Folgende Dinge sind das bei mir gewesen:
- Katheterverpackung Medtronic Mio
- Reservoireverpackung Medtronic Veo
- Katheter
- Schläuche und Reservoire
- Aufziehstutzen und Nadel Reservoire
- Insulinampullen + Verpackungen
- Pennadeln + Verpackungen
- Batterien
- Teststreifen + Verpackungen
- Libresensorverpackungen
- Befestigungsmaterial Katheter
- EversenseSensor Klebepflaster und Pflasterfolien/ - papiere
- Versandmaterial
- Bedienungsanleitungen
- Verpackungen von Hypo- Snacks
- 1 gebrochener Pumpenclip


Eine lange Liste und ein großer Berg. Gewogen habe ich das ganze auch:

Gesamtgewicht: 1100g, bedeutet: 1,1 Kg! 
Das ganze unterteilt sich in 700g Müll, der im Restmüll oder Gelben Sack landet und damit einfach verbrannt wird bzw als Microplastik in der Umwelt landet.

400g Müll sind wirklich recyclebar, also Papiermüll oder Glas (Saftflasche). Bei der Mülltrennung ist hier zu beachten, dass viele "Papiere" (also zb. der Verschluss unten am Katheter) beschichtet sind und somit nicht in das Altpapier dürfen, sondern über den gelben Sack entsorgt werden müssen. Die Batterie geht natürlich zur Sammelstelle. 


Bildunterschrift hinzufügen
Ich habe das ganze aber auch nicht nur aus der Müllperspektive betrachtet. Das ganze gibt mir auch einen guten Überblick, was ich in einem Monat alles verbrauche... oder eben auch nicht.

Deutlich (!!!) zu wenig Pennadeln


Das meine Pumpe nur einen Batteriewechsel benötigt hat, ist prima. Das ist aber nur eine 6er- Lanzette für meine Stechhilfe gefunden habe (und diese war vllt auch schon seit Oktober im Gebrauch...?) ist alles andere als super. Auch die Anzahl der Pennadeln war viel zu gering, hier muss ich mir wirklich wieder den allabendlichen Wechsel angewöhnen.

Viele Katheter - und eine einsame Lanzette


Was ich schon befürchtet hatte, war die Anzahl an Kathetern. Ich habe letzten Monat versucht, diese an den Oberschenkeln zu tragen, leider mit vernichtendem Ergebnis. Nach spätestens 24 Stunden waren alle Stellen entzündet oder taten so unglaublich weh, dass ich wieder wechseln musste. Viel Müll, viele Nadelstiche. Also gehts jetzt wieder zurück zum Bauch, zum Rücken und zur Hüfte.

Was ich als Veränderung auch noch angegangen bin: Die Teststreifen. Es war bloße Faulheit, dass ich weiterhin die Precision von Abbott benutzt habe, auch wenn ich mein Libre ja gar nicht mehr nutze. Ich werden, sobald der Vorrat aufgebraucht ist, auf andere Teststreifen umsteigen, diese sind dann nicht alle einzeln verpackt.


 Vieles von diesem Müll lässt sich schlicht und ergreifend nicht vermeiden. Aber alleine, dass man sich die Menge plastisch vor Augen führt, lässt einen kleine Änderungsmöglichkeiten bemerken. Ich werde nicht durchgehend weiter meinen Müll sammeln, aber vielleicht kann ich den Januar eines jeden Jahres dazu benutzen, auf diesem Wege meine Therapie zu analysieren und zu überlegen, was ich verändern könnte. Besser kleine Schritte, als Stillstand!

Wenn ihr das auch mal testen mögt: Gerne! Wenn ihr es online teilen möchtet: Benutzt den Hashtag #greendiabetics

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Technik- Test



In letzter Zeit hab ich wiederholt das Problem gehabt, dass mein Messgerät den Teststreifen nicht direkt erkannt hat. Aus diesem Grund habe ich bei Bayer angerufen, weil ich gerne ein Zweitgerät hätte mein Messgerät austauschen lassen wollte.

Mein Austauschgerät

Heute kam nun das Austauschgerät und beim Auspacken ist mir mal wieder die Stechhilfe ins Auge gefallen. Ich mag die Microlet von Bayer leider einfach nicht. Sie machen meiner Meinung nach echt die allerbesten Messegräte, aber mit der Stechhilfe kann man echt keinen Preis gewinnen.
Mit dabei war aber (wie immer) auch diese Kappe zur Blutgewinnung an alternativen Körperstellen. Und die wollte ich jetzt doch nochmal ausprobieren :)


Anleitung zur Blutgewinnung an alternativen Körperstellen (der Verpackung des Messgerätes von Bayer beiliegend)

Stechhilfe Microlet mit der normalen kappe (oben) und der Kappe zur Messung am Handballen o.ä. (unten)
Gut, also schnell eine der Nadeln eingespannt (schön bunt, aber ich bevorzuge Stechhilfen mit "Trommeln", also mehrere Nadeln in einer) und die graue Kappe der Stechhilfe gegen die durchsichtige ausgetauscht. Diese Kappe hat vorne ein wesentlich größeres Loch als die üblichen Stechhilfen und man kann die Stechtiefe nicht einstellen was mich am Anfang doch sehr verwundert hat. Obwohl ich mir täglich mindestens 14 mal in die Fingerspitzen pieke und damit absolut kein Problem habe, war mir bei der Vorstellung mir eine Nadel in den Handballen zu rammen doch nicht ganz wohl :D

Viele viele bunte Nadeln...


Hier vielleicht zu erkennen, wie groß der Durchmesser von dem Loch ist!
Gut, dann also wie in der Anleitung beschrieben die Stechhilfe am Handballen (an einer "fleischigen" Stelle, die Anleitung rät dazu, Leberflecken und Knochen zu meiden ;D) ansetzen und feste drücken. Nach dem Auslösen der Stechhilfe muss man dann weiter mit der Stechhilfe auf den Handballen pressen, um den Blutstropfen zu produzieren. Das kennt man sonst von den normalen Messungen anders, da drückt man ja vorsichtig mit den Fingern, bis das Blut kommt.

Schon mal ein Foto gemacht, wenn man die Hände nicht freihat? Ich hab mit der Nase den Auslöser gedrückt, kein Scherz :D

Deutlich zu sehen der Abdruck von der Stechhilfe
Zum Glück brauchen die Messgeräte heutzutage ja wenig Blut, viel mehr hätte ich da auch wirklich nicht herausbekommen. Aber ich muss sagen, dass ich wirklich gar nichts von dem Stich gespürt habe!
Man sollte diese Methode der Blutgewinnung allerdings nicht machen, wenn man mit schnellen Veränderungen des Zuckers rechnet (Hypos, Essen, Sport) da dann wohl der Wert nicht so exakt ist da es sich nicht um kapilläres Blut handelt. Aber so für zwischendurch vielleicht zum Finger schonen ganz okay.
Mein Messergebnis im Vergleich zur Messung aus der Fingerspitze war übrigens völlig okay, 125mg/dl im Vergleich zu 131mg/dl.

Messergebnis am Handballen

Vergleichsmessung aus der Fingerkuppe

Messergebnis an der Fingerkuppe
Was ich noch mal ausprobieren muss ist, ob es vielleicht einen Vorteil hat am Handballen zu messen, wenn man im Winter kalte Finger hat. Dann müsste es ja einfacher sein, am Handballen Blut zu gewinnen als an der steif gefrorenen Fingerkuppe.

Habt ihr das auch schon mal ausprobiert? Oder misst vielleicht sogar jemand regelmäßig an alternativen Körperstellen?

Sonntag, 9. Februar 2014

Neues Blutzuckermessgerät

Ich bin ja jemand, der sich immer schnell für neue Dinge begeistern kann und diese vor allem dann auch gerne auf Herz und Nieren testet.

Bei meiner neuen Pumpe im Lieferumfang enthalten war auch das neue "Contour Next USB Link" von Bayer (mal ganz ehrlich: Der Name ist schon auch Gehirnakrobatik). Ich habe damals schon ne ganze Weile über das Contour Link benutzt, die Übertragung der Werte per Funk an die Pumpe fand ich ziemlich genial, da ich den BolusExpert standardmäßig benutze.

Da ich in der letzten Zeit mit meinem AkkuCheck Mobile ja ziemlich zufrieden war, musste ich erst einige Teststreifen aufbrauchen, bis ich das USB Link jetzt als Hauptgerät nutzen konnte.




Hier mal eine kurze Auflistung meiner persönlichen Vor- und Nachteile des Gerätes:

Vorteile:
- farbiges Display
- Akkubetrieben
- modernes Design
- Haptik ist sehr angenehm
- sehr kompakte Größe
- Markierungen zu Prä-/ Postprandial, Sport, Stress, Sonstiges, Bewegung
- Übertragung der Werte an die Pumpe

Neutral:
- Auslesen der Werte über USB möglich
- Beiliegende Stechhilfe ist leider die übliche Billigproduktion

Negativ:
- beiliegende Hülle ist einfach nur merkwürdig groß, sieht nicht besonders chic aus und ist meiner Meinung nach unpraktisch
- Ich hab das Gefühl als wäre es für Linkshänder optimiert, intuitiv halte ich es immer verkehrt herum und wenn ich den Speicher auslese ist meine Hand an den Knöpfen beim ablesen im Weg


So, alles in allem gefällt mir das Gerät bislang sehr gut, ich nutze es zusammen mit der AkkuCheck Fastclix Stechhilfe und ohne das mitgelieferte Täschchen (siehe Foto oben). Ach und in dem kleinen Döschen sammele ich die alten Teststreifen. Das habe ich mal irgendwo auf ner Messe mitgenommen.

Lg, Sandrine